Diese Veranstaltung ist schon vorbei

Wann:

Do 15. Okt 2009, 19:30

Wo: Artenne, Kirchgasse 6, Nenzing

Altersbeschränkung: Alle Altersklassen

Homepage:

Eingetragen von: volredaktion

Künstler aus Österreich, Liechtenstein und Deutschland das Thema aus ihrer Perspektive:

Anna Adam, Veronika Dirnhofer, Dietmar Fend, Wolfgang Herburger, Barbara Husar, Arno Oehri, Sarah Schlatter, Stefan Waibel und Nikolaus Walter.

Der historische Teil der Ausstellung zeigt die Entwicklung im Gamperdonatal von der Alpnutzung zum Feriendorf - von der Gamperdond zum Nenzinger Himmel. Einheimische und Touristen geben anhand von privaten Dokumenten (Fotos, Bilder, Geschichten) Einblicke zu ihren Erlebnissen.
TEXT ZU DEN KÜNSTLERN Die Artenne wird während der Tenneale 09 zum Raum für zeitgenössische Kunst. Kunstschaffende aus Österreich, Liechtenstein und Deutschland greifen das Thema Nenzinger Himmel auf und reagieren auf den ungewöhnlichen Raum. Die acht Künstlerinnen und Künstler reflektieren Sagen, Sommerfrische, Wege und Spuren im hochalpinen Raum aus ihrer jeweiligen Perspektive. Die Ergebnisse sind vielfältig und äußerst unterschiedlich. Anna Adam geht vom reichen Sagenschatz rund um die Alm aus und schafft daraus ihre eigene Sage, ein regelrechtes Krimi mit Viagraschmugglern, Nacktwanderern und amerikanischen Bankiers. Veronika Dirnhofer, die in ihren Arbeiten immer wieder auf historisch relevante Aspekte eingeht, bearbeitet in ihren Zeichnungen Fluchtwege, die über den Nenzinger Himmel führten. Wolfgang Herburger macht sich auf die Suche nach zahlreichen menschlichen Spuren in den Alpen: Die Markierungszeichen zahlreicher Wege werden zu einem schnellen Animationsfilm. Dietmar Fend reduziert Landschafts- und Bergbilder auf deren grafische Strukturen, Barbara Husar verbindet Welten, indem sie alpine Kühe auf internationale Saatgutsäcke malt und Arno Oehri widmet sich in seiner Videoinstallation dem Thema Wasser. Nikolaus Walter dokumentiert in analgogen Schwarzweißfotografien Menschen und Alltagsszenen aus dem Nenzinger Himmel, Sarah Schlatter fängt in ihren Farbfotografien Atmosphäre, Licht und Farbe des Nenzinger Himmels ein. Stefan Waibel führt die Natur ad absurdum und generiert eine künstliche, fluoreszierende Idylle.

Abschluss des Rahmenprogramms
SEHNSUCHT NACH DEM VERLORENEN GLÜCK

Impulsreferat: Franz Köb, ORF Vorarlberg
Gespräch mit geladenen Gästen und dem Publikum über persönliche Erinnerungen im Nenzinger Himmel und zu Sehnsucht und Glück.