Wunsch und Widerstand. Max Riccabona revisited

Wo: Vorarlberger Landestheater, T-Café, Seestraße 2, Bregenz

Altersbeschränkung: Alle Altersklassen

Eingetragen von: esther77h

Mit Ralph Blase, Gerhard Fuchs, Peter Melichar, Klaus Hagen, Thomas Arzt, Stefan Otteni und Jürgen Thaler

Am Vorarlberger Landestheater wird ab 11. Februar 2023 das Stück Wunsch und Widerstand. Eine Überlebensgeschichte gezeigt, das sich mit Leben und Werk von Max Riccabona (1915 –
1997) beschäftigt. Geschrieben hat es Thomas Arzt, inszeniert wird es von Stefan Otteni. Vor dem Hintergrund dieses Theaterstücks beschäftigen sich drei ausgewiesene Riccabona-Experten mit spezifischen Fragestellungen, die Leben und Werk von Riccabona aufwerfen. Denn eines ist klar, Riccabonas Leben lässt sich nicht einfach fassen, ist im hohen Grade widersprüchlich, ist tragisch und traurig zugleich, sprüht vor Witz und Originalität, verdeckt vieles und beleuchtet manches. Sein künstlerisches Werk ist geprägt von den Avantgarden des 20. Jahrhunderts, entwickelt diese weiter und verwandelt sie oftmals ins Inkommensurable. Riccabonas Leben und Werk bleiben so eine Herausforderung über die nachzudenken und sprechen mehr als nur lohnenswert ist.

Max Riccabona, geboren 1915 in Feldkirch, gestorben 1997 in Lochau. Jusstudium, Konsularakademie in Wien. Im monarchistischen Widerstand, 1941 verhaftet, politischer Häftling in Dachau. Nach dem Krieg Rechtsanwalt in Feldkirch, experimenteller Schriftsteller und bildender Künstler. Werke: Bauelemente zur Tragikomödie des x-fachen Dr. von Halbgreyffer oder Protokolle einer progressivsten Halbbildungsinfektion (1980), Poetatastrophen (1993), Auf dem Nebengeleise. Erinnerungen und Ausflüchte (1995).

Benutzer, die diesen Eintrag gesehen haben, interessieren sich auch für: