Wo: VIMAC, Marokkanergasse 5, 03. Landstraße, Wien

Altersbeschränkung: Alle Altersklassen

Ticket-Information:

  • Eintritt: Kostenlos

Eingetragen von: verein9ee

Werke von Schumann, Schubert, Brahms

Zu ihrem Programm schreibt die Pianistin Pia Oetheimer:

"Die „Kinderszenen“ entstanden in einer sehr positiven Zeit im Leben von Robert Schumann. Er schrieb die Novelletten op. 21, aus denen er zwölf auswählte und sie „Die Kinderszenen“ nannte. Sie wurden alle an Clara Schumann in einem Brief geschickt, den er an sie schrieb. Sie war sehr berührt, als sie von Schumann den ersten Entwurf davon erhielt. Diese zwölf Stücke erinnern mich an als ich jünger war. Zu diesen Stücken habe ich eine besondere Beziehung, weil ich sie auf der Bühne der Staatsoper gespielt habe, als ich den Wiener Staatsopern-Kinderchor, dem ich viele Jahre angehörte, begleitete.

Im seinem Todesjahr 1828 veröffentlichte Franz Schubert die „Moments Musicaux“.Diese sechs Stücke zählen zu Schuberts beliebtesten Klavierwerken und sind dem versierten Laienpianisten ebenso zugänglich wie dem Konzertkünstler. Ich habe sie zum ersten Mal gespielt, als ich 11 Jahre alt war und habe jetzt das Vergnügen, sie auf einem neuen Niveau wiederzuentdecken.

Johannes Brahms schrieb seine erste veröffentlichte Klaviersonate in den Jahren 1852 / 53, es war aber nicht sein erstes Stück, das er komponierte. Obwohl seine Klaviersonate C-Dur mit "Op. 1" betitelt ist, schrieb er tatsächlich das Scherzo Op. 4 zuerst, gefolgt von der Sonate Op. 2 und dann erst die Sonate Op. 1 (alle Werke für Klavier solo). Er entschied sich jedoch, zuerst die C-Dur-Sonate zu veröffentlichen, weil er das Gefühl hatte, „etwas geschrieben zu haben, dass wert ist, der Welt als Op. 1 gezeigt zu werden.“ Ich habe dieses Stück im Herbst 2021 entdeckt und mich sofort verliebt. Dieses Konzert wird das erste Mal sein, dass ich es öffentlich spiele."

Pia OETHEIMER, Klavier

Eintritt frei, Platzreservierung erforderlich : https://www.vereintake5.wien/220129.html
Um eine großzügige Spende für die KünstlerInnen wird gebeten.

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