Wo: Federmannsaal, Schulgasse 1, Hohenems, Schulgasse 1, Hohenems, Hohenems

Altersbeschränkung: Alle Altersklassen

Ticket-Information:

  • Eintritt: Kostenlos

Eingetragen von: lmario

Was sehe ich, was du nicht siehst

Eine psychische Erkrankung ist selten da, wenn man am Morgen in den Spiegel schaut. Sie entsteht und zeigt sich auf unterschiedlichste Weise in Wahrnehmung und Erleben. Sie verändert das Leben in allen Bereichen. Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen, Gedanken, Aussagen, Körperhaltung, Gestik und Mimik können sich verändern. Der Erkrankte nimmt wahr, was dem Umfeld (noch) verborgen bleibt.
Das Umfeld, das sind Familienmitglieder, Freunde, Arbeitskollegen, spürt, dass da „etwas“ anders ist und weiß (noch) nicht, wie es damit umgehen soll. Manchmal vergehen Monate, sogar Jahre, bis Medikamente, Therapie und ein guter Umgang mit der Erkrankung gefunden werden. Auf diesem Weg ist es hilfreich, über Symptome, Warnsignale und Früherkennungszeichen Bescheid zu wissen.

So laden wir wieder ein zum Austausch (Trialog), bei dem
● Menschen, die von einer psychischen Erkrankung betroffen sind,
● Angehörige, die auf unterschiedlichste Weise mit dem Erkrankten verbunden sein können, und
● Fachpersonen aus den Bereichen Therapie, Medizin, Pflege, Sozialarbeit anwesend sind.

Der Austausch, das Hören, wie die Erkrankung wahrgenommen wird, was gelernt wurde, ist eine große Hilfe, unterstützend und ermutigend, oft auch tröstlich. Dass es große Herausforderungen und viele Fragezeichen gibt, aber das Leben trotz und mit einer psychischen Erkrankung gut und sinnvoll gelebt werden kann, erleben wir immer wieder durch die Berichte an diesen Abenden.

Im trialogischen Gespräch sind:
● Mario Leitgeber (Beratungsstelle Omnibus und Experte aus eigener Erfahrung bei psych. Erkrankung)
● Ulrike Längle (langjährige Angehörige, Verein hpe)
● Pascale Roux (Psychotherapeutin und Hochschullehrerin an der Fachhochschule Vorarlberg)
● Dr. Daniel Kaufmann (Facharzt für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin)

Moderation: Mag. Kurt Bereuter

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