Gegenüberstellungen von Kunst, Literatur, Performance, Musik

Wo: Cafe Club International C.I., Payergasse 14, 16. Ottakring, Wien

Altersbeschränkung: Ab 16

Ticket-Information:

  • Eintritt: Kostenlos

Eingetragen von: ursulapfeiffer

MENSCHEN . KULTUREN . REFLEXIONEN . CORONA
JOUR FIXE AM 16. IM 16.
Freitag, 16. April 2021, ab 19 Uhr CORONISSAGE
Gegenüberstellungen. ONLINE-VERNISSAGE, ONLINE-AUSSTELLUNG, LESUNG, VIDEO

Eva Jansenberger – Malerei, Literatur Jutta Wenth – Malerei
The Mind is as Free as Always Performance: Kristina Gorke / Musik: Bernd Gutmannsbauer

galeriestudio38.at/CORONART3 galeriestudio38.at/LITERATUR_16
galeriestudio38.at/KUNST_16

Konfrontation mit Gegenüberstellungen von Kunst, Literatur, Performance und Musik!

Der virtuelle Jour fixe am 16. April verbindet unter dem Titel „Gegenüberstellungen“ eine künstlerische und literarische Werkschau von Eva Jansenberger, surrealistische Gemälde von Jutta Wenth und eine Video-Gemeinschaftsproduktion von Bernd Gutmannsbauer und Kristina Gorke.

Eva Jansenberger zeigt Werke aus mehreren Schaffensperioden in Öl und Pastellkreide. Hervorzuheben sind die zwei- bzw. dreiteiligen „Wandelbilder“ die verschiedenartige Zusammenstellungen erlauben und an sakrale Kunst erinnern. Ihr malerisches Schaffen steht in engem assoziativem Kontext zu ihrer philosophischen und literarischen Tätigkeit (Kurzprosa, Essays und Theaterstücke).

Jutta Wenth bringt eine Auswahl ihrer surrealistischen, fotorealistischen und hyperrealistischen Malerei. Themen sind zwischenmenschliche Beziehungen, Streit, Scheidung, Krieg, Religion, Zölibat, Tod und engstirnige Denkweisen. Ein Bild stellt Menschen verschiedener Hautfarben (BLACK & WHITE – BLACK OR WHITE) und Musik und Malerei einander gegenüber, ausgehend vom gleichnamigen Song von Michael Jackson.

Das 30-minütige Video “The Mind is as Free as Always", das Bernd Gutmannsbauer zusammen mit Kristina Gorke produziert hat, reflektiert den Lockdown. Sie beschäftigt sich mit ihren Kunstwerken. Den Sound dazu hat Gutmannsbauer aus Aufnahmen ihres Schnarchens komponiert. „Den Limbo der COVID-Schlummerei in ein Schnarchkonzert“ zu übertragen, spiegelt die Herausforderung, sich selbst „in einer Dystopie voller stetig sich ändernden Regeln und maskierten Gestalten“ zu finden und „die Welt durch Webcams mit schlechter Qualität“ zu sehen.

KURZBIOGRAPHIEN:
Eva Jansenberger, geboren in Leoben (Stmk.), lebt in Wien. Studium an der Hochschule für Angewandte Kunst, Akademie der Bildenden Künste und Universität Wien
(Visuelle Mediengestaltung, Philosophie, Medizin). Lange Zeit war ihr Arbeitsraum in der barocken Peterskirche in Wien. Eröffnete 2016 den „Zweiten Wiener Porträtsalon“. Zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und künstlerische Projekte.

Jutta Wenth, geboren in Hainburg/Donau, lebt und arbeitet in Wien, Atelier in NÖ. Begann schon mit 14 Jahren, sich mit der Ölmalerei zu beschäftigen. Signiert mit dem Künstlernamen KREKERELLA. Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen. Mitglied bei ::kunst-projekte::.

Kristina Gorke lebt und arbeitet in Graz. Kunststudium in Graz (Malerei, Kunstgeschichte, klassischer Gesang, Schwerpunkt Lied und Oratorium, Human Expression and Performance Studies). Gründerin und Obfrau des Vereins accomplices zur Erkundung multimedialer Ausdrucksformen. In eigenen Inszenierungen macht sie als Sängerin Werke verschiedener Epochen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich. Sie gibt Workshops zu Atmung, Körperwahrnehmung, Achtsamkeitstechniken und Stimme.

Bernd Gutmannsbauer lebt und arbeitet in Wien. Vorstandsmitglied des Vereins accomplices, ehemals bei grundsteinsieben, Ausstellungsorganisator (g7@MUSAO u. a.), Autor für Kulturmagazine (skug, PARNASS, Kulturrisse, dérive, mica u. a.), Gründer des philosophischen Lesekreises „Die Lese“, Schallplattenunterhalter, Musikproduzent (Alpine Records, Fire Music, 4Beat Records u. a.), Komponist und Mitbegründer vom Usonia Ensemble für Neue Musik.