FAHRENHEIT 451

In seinem dystopischen Klassiker FAHRENHEIT 451 prophezeite Ray Bradbury auf erschreckende Art und Weise bereits 1953 den visuell-digitalen Informationsfluss und seine Manipulationsmöglichkeit.

Der Ansatz der Theatermacherinnen Susanne Draxler und Mimu Merz ist es, mit ihrer Bearbeitung des Romans eine mögliche und vielleicht sehr nahe Zukunft zu zeigen, in der eine virtuelle Macht die Herrschaft über das Bewusstsein der Menschen übernommen hat, sodass die Massen vollends lenk- und kontrollierbar sind. Sie entwickeln gemeinsam einen faszinierenden Ausblick in eine Welt, die nur ein paar Atemzüge weit von uns entfernt sein könnte.