Ein Mord in Bludenz und seine Folgen

Wo: vorarlberg museum, Kornmarktplatz 1, Bregenz

Altersbeschränkung: Alle Altersklassen

Ticket-Information:

  • Eintritt: Kostenlos

Eingetragen von: u518

"freitags um 5 - Landesgeschichte im Gespräch" über ein NS-Verbrechen an polnischen Zwangsarbeiter. Präsenzveranstaltung mit Live-Stream > https://youtu.be/MIoFMI-2s_Q

Durch Zufall stieß der Wolfurter Gemeindearchivar Richard Eberle auf Spuren einer Tragödie, die sich 1944 in Bludenz und Umgebung abspielte: Ein Bludenzer Gendarm wurde auf einem nächtlichen Kontrollgang von Unbekannten getötet. Kriminalpolizei und Gestapo machten drei junge polnische Zwangsarbeiter dafür verantwortlich, die offensichtlich nichts mit der Tat zu tun hatten. Trotz Unterstützung von einheimischen Bauern, die sich für die zu Unrecht Beschuldigten einsetzten, wurden die drei ohne Gerichtsverfahren exekutiert.

Richard Eberle berichtet nicht nur über die aufwendige Rekonstruktion der „vergessenen“ Tragödie, sondern auch über die Begegnungen mit den Familien der Opfer und deren höchst unterschiedlichen Umgang mit den tragischen Ereignissen.

Foto: Richard Eberle. Zwei der abgebildeten polnischen Zwangsarbeiter wurden wenige Monate nach der Entstehung des Bildes von der Gestapo hingerichtet.

Präsenzveranstaltung: Anmeldung erforderlich unter T +43 (0)5574/46050 (Mo – Do, 8.30 – 12.00 Uhr) bzw. info@vorarlbergmuseum.at oder vor Ort, Gültiger negativer Corona-Test und FFP2-Maske erforderlich

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