Diese Veranstaltung ist schon vorbei

Wann:

So 13. Sep 2020, 11:00

Wo: Jüdisches Museum Wien, Dorotheergasse 11, 01. Innere Stadt, Wien

Altersbeschränkung: Alle Altersklassen

Ticket-Information:

  • Eintritt: Kostenlos

Homepage:

Eingetragen von: JMW

Helen Liesl Krag und Peter Menasse erzählen die Lebensgeschichte ihrer Großmutter, einer außergewöhnlichen und starken Frau. Ella Schapira musste mehrmals in ihrem Leben flüchten - als Kind aus Russland ins österreichische Galizien, als junges Mädchen wegen des Ersten Weltkriegs nach Wien und später vor dem Nationalsozialismus nach England. Ihre Arbeit als Kleidermacherin rettete ihr und ihrer Familie immer das Leben. Sie brachte es auf vier Sprachen, sechs Familiennamen und ein modernes Leben. Was immer sie unternahm, geschah aus eigener Kraft und im Bewusstsein, nicht arm sein zu wollen.

Helen Liesl Krag, Prof. Dr., emeritiert, Studium der Slawistik in Wien und Kopenhagen, tätig in Forschung und Lehre, zuletzt Leiterin der Abteilung für Minderheitenforschung, Universität Kopenhagen.

Peter Menasse, Mag., Studium der Betriebswirtschaftslehre in Wien, heute Kommunikationsberater und Publizist, 2019 Mitautor von „Hans Menasse – The Austrian Boy“ bei Böhlau.

Museumsdirektorin Danielle Spera im Gespräch mit Helen Liesl Krag und Peter Menasse
Lesung: Robert Reinagl, Burgtheater-Schauspieler

Einlass 10:45 Uhr
Eintritt frei

Um Anmeldung wird gebeten: Tel.: +43 1 535 04 31-1510 oder E-Mail: events@jmw.at