Gott ist nicht schüchtern

Wo: WERK X-Petersplatz, Petersplatz 1, 01. Innere Stadt

Altersbeschränkung: Alle Altersklassen

Ticket-Information:

  • oeticket – +43 1 96 0 96
  • Buchungsgebühren können anfallen

Eingetragen von: buero6mw

Gott ist nicht schüchtern
von Olga Grjasnowa

Österreichische Erstaufführung
Eine Produktion von Nestbeschmutzer & Innen in Kooperation mit WERK X-Petersplatz

Inszenierung: Susanne Draxler
Premiere: 24.11.2020
Weitere Vorstellungen: 26.-29.11. sowie 02. & 03.12.2020
Beginn: jeweils 19.30 Uhr

Damaskus / Berlin. Was mit friedlichen Protesten beginnt, entwickelt sich bald zu einem der verheerendsten Kriege der Gegenwart: Dem syrischen Bürgerkrieg.
AMAL, eine junge Schauspielerin, die mit ihrem Freund an Demonstrationen in Damaskus teilgenommen hat, findet ihren Namen auf den Listen des staatlichen Geheimdienstes wieder. Von Folter bedroht, muss sie das Land verlassen.
HAMMOUDI, ein angesehener Chirurg, muss in Deir ez-Zour in den Untergrund gehen, um eine illegale Ambulanz aufzubauen. Unter gefährlichsten Bedingungen versucht er, eine Notversorgung für die Bevölkerung aufrecht zu erhalten.
Einige Jahre später treffen AMAL und HAMMOUDI durch Zufall in Berlin erneut aufeinander.
AMAL: Und was stimmt mit dir nicht?
HAMMOUDI: Ich habe zugesehen, wie neunhundertsiebzehn Menschen starben.

Olga Grjasnowa erzählt in „Gott ist nicht schüchtern“ von zufälligen Begegnungen, von inneren und äußeren Wunden, vom Abschied und vom Ankommen. Im bruchstückhaften Bühnenraum von Rahman Hawy navigiert Regisseurin Susanne Draxler die beiden Protagonist*innen durch Zonen von Schutz und Zerstörung, Identität und Intimität, Grausamkeit und Geborgenheit.

Mit: Diana Kashlan, Johnny Mhanna
Bühnenfassung/Dramaturgie: Lisa Kärcher
Bühne: Hawy Rahman
Soundkonzept: Hermann Draxler
Kostüm: Andrea Hölzl
Produktionsleitung: Sina Heiss
Hospitanz: Tanja Putzer
Aufführungsrechte: Verlag Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG, Berlin | www.felix-bloch-erben.de
Der Roman “Gott ist nicht schüchtern” von Olga Grjasnowa ist im Aufbau Verlag, Berlin, erschienen.
Fördergeber*innen: Stadt Wien Kultur | Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport | Zukunftsfonds der Republik Österreich