„Basislager Wien - Die Unzähmbaren“ / VIENNA ART WEEK 2011

Wo: UmraumStadtbureau – Off-Space, Linke Wienzeile 86, 06. Mariahilf, Wien

Altersbeschränkung: Alle Altersklassen

Ticket-Information:

  • Eintritt: Kostenlos

Eingetragen von: whoch2

ZEIT
Dienstag, den 15. November 2011, 15.00 Uhr

EINTRITT FREI

BESUCHERINFORMATION
www.viennaartweek.at, www.stadtbureau.net, www.mollner-schorsch.blogspot.com

Das Thema der VIENNA ART WEEK 2011, die vom DOROTHEUM initiiert und vom Art Cluster Vienna konzipiert ist, lautet “Reflecting Reality”.

Auch 2011 überraschen Wiener Kunstinstitutionen, Museen und Galerien sowie zahlreiche Programmpartner des Art Cluster Vienna aus der Off-Space Szene mit einem spannenden Programm. Das Spektrum reicht von Spezialführungen durch Sonderausstellungen über das Vienna Gallery Weekend, Podiumsdiskussionen, Vorträge, ausgedehnte Künstlergespräche, Ausstellungseröffnungen, Installationen, Interventionen und Performances bis hin zu ausgewählten Veranstaltungen in Privatunternehmen, die zeitgenössische Kunst fördern. Heuer zum ersten Mal öffnen auch vier Wiener Designbüros ihre Pforten für die VIENNA ART WEEK 2011. Bereits zum zweiten Mal sind die Bundesstudios des BMUKK mit dabei und die mittlerweile legendären Studio Visits und viele andere Highlights laden eine Woche lang in einem inspirierten und kreativen Ambiente zur Vernetzung und zum Austausch ein.

In den Beiträgen zu „Reflecting Reality“ wendet sich der Blick hinter die Kulissen der psychologischen
Dynamik von Kunstproduktion und Sammlerleidenschaft. Der Begriff der Psychoanalyse hat im Kunstbereich in den vergangenen Jahren eine erstaunliche Konjunktur erfahren. Gegenüber der klassischen Psychoanalyse Sigmund Freuds und dessen Schriften zu Kunst und Kultur haben sich im Spannungsfeld aktueller, individueller, psychischer und gesellschaftlicher Fragestellungen in der Kunst neue ästhetische Praxen herausgebildet.

Eine der faszinierendsten Eigenschaften von Kunst ist die durch sie freigesetzte Psychodynamik: Kunst reflektiert nicht nur Realität, sondern liefert Material, um mit den Erfordernissen des modernen Lebens umzugehen. Individualität und soziale Beziehungen, Privatsphäre und öffentliches Leben, die Flüchtigkeit des Alltags und das Streben nach Stabilität, Nähe und Distanz sowie Leistung und Entspannung bilden Pole des psychischen Geschehens. Der derzeitige Umbruch politischer Systeme, das Entstehen von Parallelwelten, das Anwachsen psychopolitischer Argumentationsräume werden durch Kunst einer Reflexion unterzogen.

Während der VIENNA ART WEEK 2011 ist das umraum stadtbureau , Linke Wienzeile 86 / Ecke Proschkogasse 2, Wien 6, die zentrale Schaltstelle für das Projekt „Basislager Wien ­ Die Unzähmbaren“, als Ausgangspunkt für die Performances des Künstlerduos MOLLNER & SCHORSCH, die rund um den Naschmarkt stattfinden. Charakteristisch für ihre skulptural-theatralen Inszenierungen ist ihr spontanes Erscheinen. Die Stadt wird zum Ausstellungs- und Aktionsraum ihrer ungeschützten Unheimlichkeiten. Die Performances finden am Dienstag, den 15. November 2011 um 15 Uhr (Naschmarkt, Flohmarktgelände zwischen den Ausgängen U4 Station Kettenbrückengasse), Donnerstag, den 17. November 2011 um 18 Uhr (Fritz-Grünbaumplatz: Kreuzung Schadekgasse/Gumpendorferstraße, gegenüber Stiegenaufgang Esterhazypark) und Samstag, den 19. November 2011 um 14 Uhr (Rahlgasse, Stiegenaufgang Mariahilferstraße, beim Brunnen) statt. www.viennaartweek.at, www.stadtbureau.net, http://mollner-schorsch.blogspot.com

Performances im Rahmen der Ausstellung "Basislager Wien – Die Unzähmbaren"
DI, 15.11.2011, 15 h, Naschmarkt, Flohmarktgelände zwischen den Ausgängen U4 Station Kettenbrückengasse, Wien 6
DO 17.11.2011, 18 h, Fritz-Grünbaumplatz: Kreuzung Schadekgasse/Gumpendorferstraße, gegenüber Stiegenaufgang Esterhazypark, Wien 6
SA, 19.11.2011, 14 h, Rahlgasse, Stiegenaufgang Mariahilferstraße, beim Brunnen, Wien 6
Bildsujet: MOLLNER & SCHORSCH
Performance von "Kampf zwischen den Häusern" zur Eröffnung der
Kunstinstallation "Das Dorf" im Rahmen des Bildhauersymposions Lindabrunn
Foto: Johanna Haigl