Wo: Hall Veranstaltungszentrum Kurhaus, Stadtgraben 17, Hall in Tirol, Innsbruck-Land

Altersbeschränkung: Alle Altersklassen

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Sternenmusik: Von der Harmonie des UniversumsLASSO, SCHEIDT, HASSLER, GABRIELI u.a.Die Verbindung von Himmel und Erde, der Natur geheimes Flüstern, fand der Mathematiker, Astronom und Astrologe Johannes Kepler (1571-1630) in der Musik. Er war überzeugt, dass die Bewegungen der Planeten und anderer Himmelskörper sowie die gesamte Geometrie des Himmels musikalisch in den polyphonen Kompositionen seiner Zeit reflektiert werden. So ließ Kepler Motetten komponieren, die seine Planeten-Harmonien enthielten. Der Inbegriff dieser Sphärenmusik war Orlando di Lassos fünfstimmige Motette In me transient. Den einzelnen Stimmen ordnete er Planeten zu – Merkur dem Sopran, Erde und Venus dem Alt, Mars dem Tenor sowie Saturn und Jupiter dem Bass. Die Planeten bewegen sich im Einklang mit den jeweiligen Stimmen: Merkur ist als Sopran die freieste Stimme, Erde und Venus haben sehr geringe Abstände in ihren Bewegungen, Mars als Tenor ist frei, doch schreite gemäßigt voran, Saturn und Jupiter machen als Bass harmonische Sprünge.Sternenmusik lässt Werke aus dieser Zeit erklingen und macht Keplers Ideen hör- und erfahrbar. Das Publikum kann in der Musik u.a. von Orlando di Lasso, Gabrieli und Hassler den Kräften des Kosmos lauschen. Ein zeitgenössisches Werk der griechisch-niederländischen Komponistin Calliope Tsoupaki stellt einen heutigen Zugang zu Keplers Sphärenmusik dar.Concerto Palatino:Hana Blažíková, Barbora Kabátková – Sopran; Alex Potter – Countertenor; Jan van Elsacker, Benedict Hymas – Tenor; Tomáš Král – Bariton; Jaromir Nosek – BassVeronika Skuplik – Violine; Charles Toet, Simen van Mechelen, Joost Swinkels, Claire McIntyre – Barockposaune; Kris Verhelst – OrgelLtg: Bruce Dickey – Zink19 Uhr Einstimmung

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