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Lesung und Gespräch | "Ich war Diener im Hause Hobbs."

Wann:

Fr 22. Feb 2019, 20:00

Wo: Frauenmuseum Hittisau, Platz 501, Hittisau

Altersbeschränkung: Alle Altersklassen

Ticket-Information:

  • Normalpreis: €10,00
  • ermäßigt: €5,00
  • Buchungsgebühren können anfallen

Eingetragen von: Frauenmuseum Hittisau

"Ich war Diener im Hause Hobbs." Verena Rossbacher

Kooperation mit dem Kulturforum Bregenzerwald

»Es war ein schlampiger Tag. Dies ist eine einfache Geschichte.« Ein Skandal und ein überraschender Todesfall in den besten Kreisen der Zürcher Gesellschaft. Ein junger Diener, aus Feldkirch stammend, der Jahre später zurückblickt und die Bruchstücke der Geschichte neu zusammensetzt. Der dritte Roman von Verena Roßbacher ist ein literarisches Ereignis – voller psychologischer Brillanz, umwerfender Poesie und doppelbödigem Humor. Es war Christian, der Diener der Zürcher Anwaltsfamilie Hobbs, der den Toten im Gartenpavillon neben der blutbespritzten Chaiselongue fand. Jahre später blickt er zurück und versucht zu verstehen, wie es zu der Katastrophe kommen konnte. Christian erzählt vom Auseinanderdriften der Freunde, von seinen ersten Jahren im Hobbs’schen Haushalt, von verwirrenden nächtlichen Zimmerbesuchen, liebevoll inszenierten Familienporträts und dem fatalen Moment, als die einnehmende Hausherrin seinen alten Freunden begegnet. Und während er die Untiefen der eigenen Schuld auslotet, kommt er einem großen Geheimnis auf die Spur. Ein betörend leichtfüßiger und vertrackt unheimlicher Roman, in dem nichts ist, wie es zunächst scheint. Verena Roßbacher, geboren 1979 in Bludenz, studierte einige Semester Philosophie, Germanistik und Theologie in Zürich, dann am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. »Ich war Diener im Hause Hobbs« ist nach ihrem Debüt »Verlangen nach Drachen« (2009) und »Schwätzen und Schlachten« (2014) ihr dritter Roman bei Kiepenheuer & Witsch.

Eintritt: 10 € / 5 €
keine Anmeldung erforderlich
(ermäßigt für SchülerInnen, Studierende, Lehrlinge, Zivil- und Präsenzdiener,
SeniorInnen); KUFO-Mitglieder und KULTUR-Pass-BesitzerInnen frei.

© Joachim Gern