Bedeutung der Arbeitsmigration für "GastarbeiterInnen"

Wo: Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast, Montfortstraße 88, Götzis

Altersbeschränkung: Alle Altersklassen

Ticket-Information:

  • Eintritt: Kostenlos

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Eingetragen von: officepjl

Bedeutung der Arbeitsmigration für „GastarbeiterInnen“ und ihre Folgegeneration – Eine biographische und visuelle Perspektive

Inhalt
Dieser Vortrag setzt sich aus einer biografischen und visuellen Perspektive mit der Frage auseinander, welche Erfahrungen die sogenannten GastarbeiterInnen gemacht haben und was die daraus resultierenden Folgen für sie und ihre Folgegeneration sind. Das Ziel des Vortrages ist eine langfristige Perspektive für (Arbeits-) Migration zu schaffen, indem nicht nur der tatsächliche Zeitpunkt der Migration, sondern auch die Biografie berücksichtigt wird. U.a. folgende Fragen werden behandelt: Wie haben die „GastarbeiterInnen“ die erste Zeit in Österreich erlebt? Welche Bilder wurden in Österreich und der Türkei über sie produziert? Wie haben sie auf diese Bilder reagiert? Welche geschlechtsspezifischen Schwierigkeiten haben sie gehabt? Wie ist die heutige Perspektive der „GastarbeiterInnen“ über ihr Leben in Österreich? Welche Rolle spielt ihre damalige Lebenssituation in ihrer Beziehung mit ihrer Folgegeneration? Der Vortrag wird mit Videoausschnitten über und von „GastarbeiterInnen“ begleitet.

Faime Alpagu, BA MA
ist Soziologin an der Universität Wien und DOC-Stipendiatin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Ihr Dissertationsprojekt Migration Narratives Juxtaposed: A Sociological Analysis of Photos, Letters and Biographies of "Guest Workers" from Turkey living in Austria beschäftigt sich mit den Biografien, Fotografien und Briefen der Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter aus der Türkei. Dafür erhielt sie 2016 den Dissertationspreis für Migrationsforschung der ÖAW. Alpagu ist auch wissenschaftliche Mitarbeiterin des Sparkling-Science-Projektes ZwischenWeltenÜberSetzen. Zur Rekonstruktion biographischer Erfahrungen und Kompetenzen geflüchteter Jugendlicher im Zugehörigkeitsraum Schule, das vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung gefördert wird. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Migration, Flucht, Biographieforschung, visuelle Soziologie und interpretative Sozialforschung.

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