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Wann:

Di 7. Nov 2017, 20:00

Wo: CONGRESS - Saal Tirol, Rennweg 3, Innsbruck, Tirol

Altersbeschränkung: Alle Altersklassen

Eingetragen von: Oeticket

Die Münchner Philharmoniker bringen die Alpensymphonie von Richard Strauss quasi an den Originalschauplatz in das Herz der Alpen. Als Bergführer geleitet Semyon Bychkov die Hundertschaft des Orchesters in der musikalischen Wanderung auf den Gipfel, vorbei an klangrauschenden Wildbächen, pastoralen Almen und monumentalen orchestralen Felswänden, durch Gewitter hindurch der Sonne entgegen. Mit dem gebürtigen St. Petersburger Semyon Bychkov kommt einer der bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit nach Innsbruck. Er steht am Pult aller großen Orchester und Opernhäuser. 2017 leitete er in der Wiener Staatsoper die Neuproduktion von Wagners „Parsifal“. Ebenfalls in Wien dirigierte er in einem Konzert der Wiener Philharmoniker die Uraufführung der ihm gewidmeten Symphonie Nr. 2 des in Schwaz geborenen Komponisten Thomas Larcher.
„Larchers Zweite, ,Kenotaph’ genannt, ist ein außerordentlicher Wurf“, schrieb „Die Presse“ nach der Wiener Premiere im Musikverein, „eine veritable Symphonie, womit es einem Österreicher gelungen wäre, Haydns Form für das 21. Jahrhundert zu aktualisieren.“ „Larchers ,Kenotaph’ macht die alte symphonische Form wieder bedeutsam“, stellte auch der „Independent“ nach der Londoner Erstaufführung fest. „The Times“ bezeichnete die viersätzige Symphonie als „erlesenes, wichtiges neues Werk“. Mit dem Titel „Kenotaph“ bezieht sich Larcher auf die Flüchtlingswelle und die Bootskatastrophen im Mittelmeer: „Ein leeres Grab, ein tönendes Mahnmal für die, die den sinnlosen Tod sterben mussten.“ („Die Presse“). Die Tragödie schwingt in der Symphonie mit. Anklänge an Ländler, Choräle und Hymnen erinnern aber auch an eine große Musiktradition, aus der Larchers Werk hervorgeht.