Diese Veranstaltung ist schon vorbei

Wann:

So 29. Mär 2015, 20:00

Wo: Hermann Gmeiner Saal, Hof 3, Alberschwende, Bregenz

Altersbeschränkung: Alle Altersklassen

Eingetragen von: vnredaktion

Theatertournee 2015: Die Schultheatergruppe des Gymnasiums Egg präsentiert Arthur Millers "Hexenjagd". Auch heuer wieder hat sich am Gymnasium in Egg eine Gruppe theaterbegeisterter Jugendlicher und ebenso inspirierter Lehrpersonen zusammengefunden, um ein Theaterstück in Szene zu setzen.
Eine große Zahl von Schülerinnen und Schülern aller Klassen arbeiten schon seit Monaten an diesem Projekt mit. Zusammen mit Maske, Technik und Regie haben sie sich in den Kopf gesetzt haben, ein raumgreifendes Spiel auf einer Kleinstbühne zur Aufführung zu bringen.
Eine Spezialität der Schultheatergruppe des Gymnasiums ist die alljährliche Theatertournee durch den Bregenzerwald: folgende Aufführungstermine sind vorgesehen:

Freitag, 20. März 2015, 20Uhr im Gymnasium in Egg
Samstag, 21. März 2015, 20 Uhr im Gebhard-Wölfle-Saal in Bizau
Freitag, 27. März 2015, 20 Uhr im Ritter-von-Bergmann Saal in Hittisau
Sonntag, 29. März 2015, 20 Uhr im Hermann-Gmeiner-Saal in

Arthur Millers "Hexenjagd", die amerikanische Originalausgabe erschien 1952 unter dem Titel "The Crucible", basiert auf einer historischen Begebenheit: der Hexenjagd von Salem, in der 1692 insgesamt neunzehn als Hexen und Hexer Verurteilte gehängt wurden. Gerade diese Authentizität schockiert und provoziert und klagt jede Art von Dogmenbildung und Massenhysterie an. Vorgeführt wird eine Gesellschaft, die sich nicht um Aufklärung bemüht, in der die Meinung der Mehrheit zur Wahrheit stilisiert wird und nicht wahr ist, was nicht wahr sein darf. Unter dem Deckmantel der Frömmigkeit begleichen machthungrige Denunziantinnen persönliche Rechnungen. Der Aberglaube der Umwelt wird zum eigenen Vorteil eingesetzt und damit nach Arthur Miller jener schleichende Prozess ans Licht gebracht, "durch den sich erweist, dass die Sünde des gesellschaftlichen Terrors darin besteht, den Menschen seines Gewissens zu berauben und damit seiner Persönlichkeit."