Diese Veranstaltung ist schon vorbei

Wann:

Mi 2. Apr 2014, 20:00–21:30
Sa 5. Apr 2014, 20:00–21:30
So 6. Apr 2014, 17:00–18:30

Wo: Kabinetttheater, Porzellangasse 49 (im Hof), 09. Alsergrund, Wien

Altersbeschränkung: Alle Altersklassen

Eingetragen von: presse41

Andreas Walser und Ernst Ludwig Kirchner

Mit Graziella Rossi und Helmut Vogel
Konzept und Regie: Heinz Bütler
Projektion und Technik: Hans Naef

Mi 2.4., 20h, Do 3.4. (Geschlossene VO), Sa 5.4., 20h, So 6.4., 17h

Erzählt wird die dramatische Geschichte des Churer Pfarrerssohns Andreas Walser (1908- 1930),
der 1928 nach Paris zog, um Künstler zu werden. Walser war hochbegabt, hypersensibel,
drogensüchtig (Morphium) und Liebling des damaligen Pariser Kunstbetriebs. Picasso schätzte
Walsers Bilder und stiftete Kontakte zu Galerien; Cocteau war in Walser verliebt und vernetzte ihn mit der Pariser Künstler- und Literatenszene. In Davos lebte zur gleichen Zeit Ernst Ludwig Kirchner. Walser schickte dem berühmten Expressionisten Briefe mit Fotos eigener Arbeiten. Der „große Meister“ (A.W.) antwortete: „Sie sind der erste Schweizer, den ich kenne, der wirklich das neue Sehen, das in der Kunst heute lebt, ahnt.“ Gleichzeitig warnte er Walser in vielen Briefen vor den lebens- und kunst vernichtenden Drogen und vor der Homosexualität. Kirchner wusste, wovon er schrieb: Auch er war Morphinist.

Andreas Walsers Freundschaft mit der jungen Sopranistin Bärby Hunger war tief, offen und: platonisch. Die 200 Briefe Walsers an Bärby Hunger erzählen von Höhenflügen und Abstürzen, von „Ruhmsucht“ und Todeswunsch. Andreas Walsers Werk, entstanden in knapp zwei Jahren, blieb mehr als 50 Jahre lang verschollen. 1981 wurde es zufällig auf einem Pariser Estrich entdeckt. Es belegt Walsers Rang im Umkreis der Avantgarde seiner Zeit.

Programmausschnitt:
http://www.art-tv.ch/10252-0-sogar-Theater-Mtro-zum-Hoellentor.html
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Karten: Euro 21,00 (Keine Ermäßigung)
KARTENRESERVIERUNG:
reservierung@kabinetttheater.at
01-585 74 05 (Mo-Fr: 14h bis 18h)