Diese Veranstaltung ist schon vorbei

Wann:

Sa 27. Apr 2013, 20:00–22:00
Di 30. Apr 2013, 20:00–22:00
Mi 1. Mai 2013, 20:00–22:00
Fr 3. Mai 2013, 20:00–22:00
Sa 4. Mai 2013, 20:00–22:00

Wo: Vereinshaus Göfis, Pfründeweg 2, Göfis

Altersbeschränkung: Ab 16

Ticket-Information:

  • Platz Erwachsene: €10,00
  • Platz Jugendliche: €6,00
  • Buchungsgebühren können anfallen

Homepage:

Eingetragen von: Laienspielgruppe

" Vater, ich habe geliebt"......

Laienspielgruppe Göfis spielt
"Abraham" ....von Felix Mitterer.

Es geht um eine Liebe, die nicht sein darf, weil Kirche und Gesellschaft sie auch heute noch als krankhaft, als unnatürlich und schlecht verurteilen. Und es ist ein Stück über die Liebe zwischen Vater und Sohn. Trotz seiner Liebe setzt der Vater den Sohn mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln unter Druck. Sein Motiv ist Angst......die Angst, Ansehen, Macht und Ehre zu verlieren....in Schande zu fallen.

Felix Mitterer bezieht sich mit dem Titel dieses Stückes auf den biblischen Abraham, aber hier ist es der Sohn, welcher vom Vater den Tod fordert, um für sein angebliches Vergehen zu büßen.

Regie: Jutta Hammerer

Zum Autor: Felix Mitterer, geboren 1948 in Achenkirch, Tirol, ist einer der großen Schriftsteller unseres Landes. Seit seinem ersten Bühnenerfolg Kein Platz für Idioten ist die Heimat der Hintergrund seines Werkes. Schonungslos und mit großem dramatischen Können greift er zu Themen, die hochbrisant sind, und nimmt Stellung für die Außenseiter unserer pseudotoleranten Gesellschaft: Für Behinderte (Kein Platz für Idioten), für Alte (Sibirien), für Gastarbeiter (Munde), für jugendliche Ausreißer (Heim). Er nimmt Stellung gegen Bigotterie, Mitläufertum und das sogenannte gesunde Volksempfinden (Stigma, Die Kinder des Teufels, Kein schöner Land). Abraham entstand aufgrund eines konkreten Falles eines homosexuellen und HIV-Positiven.
Seit seinen ersten Bühnenerfolgen vor fast 30 Jahren ist die Heimat der Hintergrund seiner Werke. Seine Stücke sind fürs Volk geschrieben, auch wenn sie nicht immer bequem sind. Er verzichtet darauf, wie die alte Heimatliteratur, zu beschönigen, vermeidet aber auch schwarz zu malen und zu schockieren.

Es spielen:
Hilmar Gabriel ( Vater Max) , Arnold Baur (Sohn Peter), Manuel Martin (Georg, Peters Freund), Herbert Staffler (Erich-Freund v. Max) , Bruno Mittelberger (Dorfpfarrer), Melanie Brunner ( Gabi, Prostituierte), Phillip Beck (Werner, Freund v. Georg), und Katharina Mayer als junge Drogenabhängige.

Infos unter www.lsg-goefis.at