Diese Veranstaltung ist schon vorbei

Wann:

Mi 27. Mai 2020, 20:00
So 31. Mai 2020, 20:00

Wo: Wiener Staatsoper , Opernring 2, 01. Innere Stadt, Wien

Altersbeschränkung: Alle Altersklassen

Eingetragen von: Oeticket

"Und so sind wir Verlobte und Verbundene, auf Freud und Leid, und Wehtun und Verzeihn!" singt die schöne Arabella am Schluss der Oper: Viel Verwirrung, Freud und Leid ereignet sich in diesem Werk, der letzten gemeinsamen Zusammenarbeit zwischen Strauss und Hofmannsthal. Die Geschichte der Arabella, die auf den Richtigen wartet – und ihn in der Person des Mandryka trifft, gehört zu den berührendsten Opernschöpfungen überhaupt: ein seltenes Meisterwerk voller Witz und Schönheit.

Arabella, die schöne Tochter des Grafen Waldner, wird von vielen Männern begehrt: Drei Grafen werben um sie und auch der junge Offizier Matteo ist in sie verliebt. Seine Hoffnungen werden von der ihm zugetanen Zdenka genährt. Sie ist die Schwester Arabellas, die jedoch als Bub auftritt, da sich die Familie Waldner außer Stande sieht, zwei Töchter standesgemäß in Wien auszuführen. Arabella aber möchte auf den Richtigen warten und zeigt Zdenka vom Fenster aus einen fremden Mann, dem sie zuvor auf der Straße begegnet ist und der auf sie einen starken Eindruck gemacht hat. Dieser Fremde ist Mandryka. Ein Brief Waldners an seinen verstorbenen Onkel gleichen Namens hat ihn nach Wien gerufen. Waldner hat, von Schulden bedrängt, seinem reichen Freund und Regimentskameraden nach Slawonien geschrieben und ein Bild Arabellas beigelegt. Der junge Mandryka und alleinige Erbe hat sich auf Anhieb in das Bild verliebt und hält nun bei Waldner um Arabellas Hand an. Da er der Richtige ist, gibt auch sie ihm ihr Wort, möchte aber während des Fiakerballs mit einem letzten Tanz von ihrer Mädchenzeit Abschied nehmen. Dem verzweifelten Matteo steckt Zdenka ein Kuvert zu, in dem sich, wie sie ihm sagt, der Schlüssel zu Arabellas Zimmer befände, wo diese ihn noch diese Nacht erwarten würde. Mandryka wird zufällig Zeuge dieses Gesprächs und glaubt sich von Arabella betrogen. Diese ist inzwischen vom Ball heimgekehrt und trifft in der Hotelhalle auf Matteo, der meint, sie eben in ihrem Zimmer in den Armen gehalten zu haben und nicht versteht, daß sie nun so spröde ist. Mandryka erscheint in Begleitung von Arabellas Eltern und glaubt, sie der Untreue überführt zu haben. Da aber stürzt Zdenka, als Mädchen erkenntlich, herbei. Sie selbst hat Matteo im dunklen Zimmer empfangen und will sich nun in die Donau stürzen. Der beschämte Mandryka hält für Matteo um die Hand Zdenkas an. Und auch sein Glück wird besiegelt: Arabella verzeiht ihm und reicht ihm dafür, dem Brauch seiner Heimat entsprechend, ein Glas reinen, klaren Wassers.

Dirigent: Peter Schneider

Regie: Sven-Eric Bechtolf

Bühne: Rolf Glittenberg

Kostüme: Marianne Glittenberg

Mit: Wolfgang Backl, Camilla Nylund, Chen Reiss, Bo Skovhus, Herbert Lippert, Stephanie Houtzeel, Norbert Ernst, Rafael Fingerlos, Sorin Coliban, Daniela Fally, Donna Ellen