Wo: Schloss Seggau bei Leibnitz, Seggauberg 1, Leibnitz, Steiermark

Altersbeschränkung: Alle Altersklassen

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Eingetragen von: Oeticket

Sonntag, 8. September 2019 | 11 UhrSCHMID/HOFMEIR HOCHTIEF GMBH – "Stradihumpa"Benjamin Schmid, ViolineAndreas Martin Hofmeir, TubaWerke von Bach, Händel, Breinschmid, Bazzini uvm.Der aus Wien stammende Benjamin Schmid gastierte mit namhaften Orchestern wie den Wiener Philharmonikern oder dem Philharmonia Orchestra London auf den wichtigsten Bühnen der Welt. Seine solistische Qualität, die außerordentliche Bandbreite seines Repertoires und seine improvisatorischen Fähigkeiten machen ihn zu einem Geiger mit unvergleichlichem Profil.Der Tubist Andreas Martin Hofmeir ist ein Grenzgänger zwischen verschiedenen Genres und zählt zu den besten und vielseitigsten Instrumentalisten der Gegenwart. Als Solist konzertierte er u.a. mit den Münchner Philharmonikern, dem SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern oder der NDR Radiophilharmonie. Außerdem ist der stets barfuß auftretende Bayer mit dem umwerfenden Humor ein begnadeter Kabarettist.Neben bekannten "Klassikern" in neuem Gewande wie der "Passacaglia" von Halvorsen über ein Thema von Händel oder der "Etudes Caprices" von Wieniawski sowie dem halsbrecherischen "Le Ronde des Lutins" von Bazzini stehen vier Originalkompositionen im Mittelpunkt von "Stradihumpa".Sonntag, 10. November 2019 | 11 UhrAdamas Quartett mit Helmut Jasbar – "Eine Begegnung"Claudia Sturm, 1.ViolineRoland Herret, 2.ViolineAnna Dekan, ViolaJakob Gisler, VioloncelloHelmut Jasbar, GitarreMusik von Boccherini bis Tom WaitsDas 2003 gegründete und mehrfach ausgezeichnete Adamas StreichQuartett und Gitarrist und Ö1-Moderator Helmut Jasbar musizieren gemeinsam in der stilfreien Zone. Klassik, Jazz, Folk, Kammermusik, World und Improvisation werden mit Spielfreude, Perfektion und Leidenschaft zu einem eigenständigen Sound gemixt. Das ergibt musikalische Unterhaltung auf sehr persönlicher Ebene; Musik ohne Grenzen, aber dennoch voller Logik, mitteilsam und kammermusikalisch ausgefeilt. Jasbar moderiert und redet sich um Kopf und Kragen.Das Adamas Quartett, bekannt für sein präzises, ausgewogenes Spiel gewann unter anderem den 1. Preis für die beste Schubert - Interpretation beim intern. Schubertwettbewerb in Ruse oder den Polnischen Musikpreis der "Internationalen Sommerakademie Wien-Prag-Budapest".Helmut Jasbar studierte Konzertfach Gitarre an der Hochschule für Musik in Köln. Seit 1987 tritt er regelmäßig weltweit sowohl bei Jazz- als auch klassischen Festivals auf. Einige Stationen: Das New York Debüt in der Avery Fisher Hall, Konzerte beim "Leo Brouwer’s Guitar Festival" in Havanna, "Cordoba Guitar Festival" in Spanien oder die Uraufführung seines Gitarrensolos "4Miles2Davis" von David Russel an der Julliard School of Music (New York).Sonntag, 26. Jänner 2020 | 11 UhrHopkinson Smith – "Mad Dog: Die Elisabethanische Lute"Hopkinson Smith, Renaissance LauteWerke von John Dowland, Anthony Holborne, John Johnson und William ByrdDer sprichwörtliche verrückte Hund ist hier Lauten-Großmeister und Harvard-Absolvent Hopkinson Smith. Als "Mad Dog" überschreitet er die Grenzen seines Instruments und enthüllt die intime Schönheit der elisabethanischen Lautenmusik. Unzählige Lautenisten hat er an der Schola Cantorum in Basel ausgebildet und Karrieren angestoßen.Und auch Hopkinson Smith selbst ist noch ganz auf der Höhe: spieltechnisch souveräner und abgeklärter denn je, intellektuell messerscharf und klarsichtig. Der renommierte Lautenist hat bei seiner Auswahl der Stücke dieses Konzertprogramms ein Händchen für wirklich exquisite Kompositionen. Sein Gespür für dieses Repertoire ist enorm."Technische Belange hat Hopkinson Smith wirklich weit hinter sich gelassen. So banal das erscheinen mag, hier trifft es wirklich zu. Die exzellente Durchhörbarkeit der polyphonen Strukturen im Kleinen, die Zeichnung der großen Bögen, Verzierungen, Melodien und rhythmischer Fluss - all das lässt die unaufdringliche Selbstverständlichkeit, mit der dieser Ausnahmemusiker am Werk ist, glatt vergessen. Übrig bleibt die pure Musik." Detlef Krenge (BR-Klassik)Sonntag, 5. April 2020 | 11 UhrMerlin Ensemble Wien – "Die sieben letzten Worte" (J. Haydn)Martin Walch, ViolineMechthild Sommer, ViolaInge Hager, ViolineLuis Zorita, VioloncelloDas Merlin Ensemble Wien wurde 1991 u.a. von Mitgliedern des Chamber Orchestra of Europe zunächst als Oktett gegründet. Konzerte im Musikverein und Konzerthaus Wien, Burgtheater und Arnold Schönberg Center, bei Veranstaltern wie Teatro Fenice, Oper Leipzig, Philharmonie Zagreb, in Washington oder der Morgan Library in New York festigen den internationalen Ruf des Ensembles.Die "Sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze" von Joseph Haydn sind ein Auftragswerk, maßgefertigt für den ungewöhnlichen Karfreitagsritus im Oratorio de la Santa Cueva in Cádiz. Haydns "Füllmusik" hat er selbst als eines seiner besten Werke bezeichnet. Einerseits hat er den lateinischen Text der sieben letzten Worte Silbe für Silbe, Ton um Ton umgesetzt. Andererseits wird das Leiden Jesu am Kreuz in adäquaten Interpretationen fast physisch nacherlebbar. Die Erschütterung stellt sich so auch gerade in den wortlosen Instrumentalfassungen unmittelbar ein.Sonntag, 21. Juni 2020 | 11 UhrUWAGA! – "Klassik, Mozart, Mahler & Co recomposed"Christoph König, Violine, ViolaMaurice Maurer, ViolineMiroslav Nisic, AkkordeonMatthias Hacker, KontrabassMit Geige, Bratsche, Akkordeon und Kontrabass begibt sich die deutsch-serbische Formation Uwaga! auf einen irrwitzig-anarchischen Streifzug durch das klassische Repertoire und präsentiert ausgewählte Meisterwerke in einer gleichermaßen einzigartigen wie eigenwilligen Art. Ob stilistische Einflüsse aus Jazz, Balkan und Funk oder virtuose Improvisation - in seinen Neuinterpretationen bereichert das Quartett die Klassik um etwas, was der traditionelle Konzertbetrieb nicht kennt.Tschaikowskys Ballettsuiten verfügten durchaus über Disco-Potential, Mahler habe meisterhafte Jazzthemen komponiert und Barock sei der pure Rock'n'Roll, so die vier Musiker. Dieser Zugang spiegelt sich in der Spielweise wider: Eine Geige als funky Rhythmusgitarre, fette Bässe vom Akkordeon oder Percussion mit einem Kontrabass. Mit einer erfrischenden Mischung aus überbordender Musikalität und stilistischer Unvoreingenommenheit feiert Uwaga! Erfolge in aller Welt: Sei es im Konzerthaus Dortmund, auf der Expo 2010 in Shanghai oder im großen Saal der St. Petersburger Philharmonie.