Wo: Schloss Seggau bei Leibnitz, Seggauberg 1, Leibnitz, Steiermark

Altersbeschränkung: Alle Altersklassen

Ticket-Information:

Eingetragen von: Oeticket

Sonntag, 9 September 2018, 11 UhrWiener Comedian Harmonists„In the mood“Oleg Zalytskiy, TenorGerhard Reiterer, TenorJohannes Gisser, BaritonMartin Thyringer, BaritonHermann Thyringer, BassGyörgy Handl, PianistManfred Schiebel, PianistRichard Reiter, PianistWenn in der Bar zum Krokodil ein kleiner grüner Kaktus sticht und die Sonja russisch tanzt, tobt der Saal. Denn wer kennt sie nicht, diese so populären Lieder der berühmten Comedian Harmonists aus den 1920er Jahren? Die WIENER COMEDIAN HARMONISTS, fünf Sänger der Wiener Staatsoper und ihr Pianist, interpretieren die Musik ihrer großen Vorbilder so originalgetreu wie möglich und begeistern damit ihr Publikum. Immer wieder.Am Anfang war die Vision: Die fünf Herren des Wiener Staatsopernchores wollten die Lieder ihrer großen Vorbilder aus den 30er Jahren so originalgetreu wie möglich wiederzugeben.Die größte Hürde, die es zu überwinden galt, war die Beschaffung der Noten. Da es fast keine originalen Arrangements zu kaufen gab, setzten sie sich mit den Erben des Original-Ensembles in Verbindung und erhielten schließlich die Erlaubnis, die Originalpartituren mit Bleistift und Papier abzuschreiben. Was für ein unbeschreibliches Gefühl, die Originalnoten in Händen zu halten! Mit diesem einzigartigen Notenmaterial wurde über ein Jahr lang geprobt. Das Ergebnis dieser intensiven Arbeit erleben Sie, verehrtes Publikum, in den Konzerten der „Wiener Comedian Harmonists“.Bisherige Auftritte fanden unter anderem am Wiener Lifeball 2017, in der Wiener Stadthalle, der Wiener Staatsoper, der Wiener Volksoper, im Wiener Musikverein mit Mitgliedern der Wiener Philharmoniker und im österreichischen Fernsehen statt.Sonntag, 11. November 2018, 11 Uhr„Inventio“Marco Ambrosini, Schlüsselfidel / Jean Louis Matinier, Akkordeon"Inventio" ist ein in vielerlei Hinsicht innovatives Projekt. Das offenbart bereits die ungewöhnliche Instrumentierung. Marco Ambrosini ist einer der wenigen Musiker, die die Nyckelharpa (im Deutschen auch als Schlüsselfidel bekannt) außerhalb der schwedischen Folktradition einsetzen. In ähnlicher Weise hat Jean-Louis Matinier das Akkordeon aus seinem üblichen folkloristischen Bezugsrahmen gelöst und in das weite Feld der improvisierten Musik geführt.Auf "Inventio" spielt das Duo ein Programm aus vorwiegend eigenen Kompositionen, das von Barockwerken Bachs und Heinrich Ignaz Franz Bibers (insbesondre seine Rosenkranz- bzw. Mysteriensonaten), aber auch den lyrischen Kadenzen Giovanni Battista Pergolesis inspiriert ist.Matinier und Ambrosini begeben sich hier auf eine musikalische Reise von bemerkenswertem Erfindungsreichtum. Ihre Route führt von der Alten zur Modernen Musik, wobei sie stets mit diesem Material improvisieren und immer neue Klangfarbenkombinationen entdecken. Oft heben sie dabei die Demarkationslinien zwischen Improvisation, Arrangement und Komposition vollkommen auf.Sonntag, 27. Jänner 2019, 11 Uhr„An der Donau“Ernst Kovacic (Violine), Reinhard Latzko (Cello) und Thomas Selditz (Viola).Drei der renommiertesten Musikern ihres Faches werden bringen Werke von Schubert, Martinu, Fuchs und Dohnányi zur Aufführung und gestalten ein Programm, das uns musikalisch mit der Kultur und die Geschichte des Donauraums verbindet.Wien, mit seinem starken Spannungsfeld zwischen Tradition und innovativen Kräften, prägte Ernst Kovacic nachhaltig. Dieser Einfluss ist in seinem Formbewusstsein, seiner musikalischen Ausdeutungsweise und seiner Klangvision spürbar. Als Geiger nahm EK durch die Darstellung der Bach´schen Solowerke, der Violinkonzerte Mozarts und seinen Einsatz für das zeitgenössische Musikschaffen bald einen hervorragenden Platz innerhalb der Solisten seiner Generation ein. Als Lehrer wirkt EK an der Musikuniversität Wien und als Leiter von Meisterkursen und Seminaren. Zusammen mit Beat Furrer gründete er die „Impuls“ Seminare für Komponisten und Interpreten Neuer Musik in Graz, die alle zwei Jahre stattfinden.Reinhard Latzko absolvierte sein Studium bei Jan Polasek, Martin Ostertag und Heinrich Schiff, 1987-2003 war RL erster Solocellist im Sinfonieorchester des Südwestfunks unter Michael Gielen, seit 1990 Dozent beim Gustav-Mahler-Jugendorchester, bei der Jungen Deutschen Philharmonie sowie beim Bundesjugendorchester. Seit 2003 ist er Professor für Violoncello an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe (u.a. CIEM Geneve, Concerti per Europa, Venezia)Thomas Selditz stammt aus einer Musikerfamilie und studierte an der berühmten Hanns Eisler Musikhochschule in Berlin bei Alfred Lipka. Bevor er 2010 als Professor für Viola an die Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien berufen wurde, unterrichtete er als Professor in Hannover und Hamburg. Sein Engagement als 1. Solo-Bratschist der Staatsoper Berlin gab er zugunsten seiner ausgeprägten Leidenschaft für Kammermusik und der Liebe zum Unterrichten 1999 auf. Seit nunmehr 25 Jahren tritt Thomas Selditz als Kammermusiker im internationalen Konzert¬leben in Erscheinung.Sonntag, 31 März 2019, 11 UhrConcilium Musicum Wien“Curiös!Musikalische Raritäten mit Geißbock, Viola d’amore und Maultrommel“Christoph Angerer, Violine, Viola dámore / Albin Paulus, Geisbock & Maultrommel / Peter Frisée Cembalo / Milan Nikolic, Violine / Ute Groh, VioloncelloWerke von G. W. Weißmann, P. Angerer, J. Haydn und J. G. AlbrechtsbergerEin ausnehmend ansprechendes Programm mit höchst seltenen Instrumenten (der Geißbock ist eine alte Version des Dudelsacks), das sowohl hochkarätige „Klassik“ als auch Unterhaltung garantiert.Das Concilium musicum Wien wurde 1982 von Paul und Christoph Angerer gegründet, zunächst um Werke des 18. Jahrhunderts zu musizieren. Heute ist das Concilium musicum Wien für sein umfangreiches musikalisches Spektrum bekannt, obschon die Schwerpunkte eindeutig auf österreichischem Barock, auf Haydn und Mozart und deren Umfeld, sowie auf der Wiener Tanzmusik des 19. Jahrhunderts liegen.Das Concilium musicum Wien bringt in seinen abwechslungsreichen Programmen wertvolle Musik aus den Archiven zum Klingen, führt Musik von zu Unrecht vergessenen Komponisten auf und rückt auch selten gespielte Werke der großen Klassiker wieder ins rechte Licht. Das Ensemble musiziert auf historisch-originalen und authentischen Instrumenten aus der Zeit der Entstehung der Werke. Das Concilium musicum Wien tritt bei seinen Konzerten in unterschiedlichen Besetzungen auf, zumeist als Kammermusikensemble, aber auch in Orchesterformation, und musiziert mit Erfolg im In- und Ausland.Zuhause in Wien ist es das „Ensemble in residence“ der Haydn-Gesellschaft Wien. Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sowie zahlreiche Tonträgerproduktionen dokumentieren sein facettenreiches Repertoire.Sonntag, 16. Juni 2019, 11 UhrNeue Hofkapelle Graz„A soldiers life“Musik von Tobias Hume, John Dowland, John Playford u. a.Eine der faszinierendsten Persönlichkeiten aus dem England unter Queen Elizabeth I. ist ein Mann, der sich selbst als „Soldat und Musiker“ bezeichnete: Captain Tobias Hume. Ein begnadeter Entertainer und berüchtigter Scherzbold, der unnachahmlich in seinen Stücken hohe Kompositionskunst und drastische Sinnlichkeit verbindet – wenn er etwa den Tabakgenuss mit der Liebe vergleicht oder den Krieg aus der Perspektive eines Söldners beschreibt.Der Gambist und Sänger Georg Kroneis als Tobias Hume und die Solistinnen und Solisten der Neuen Hofkapelle Graz entführen in das Leben des Captains und in die Theater und Tavernen des elisabethanischen Englands. Sie entwerfen das Panorama einer Zeit, in der die Gewalt ebenso alltäglich war wie der Anspruch, ihr durch die Kunst eine bessere Welt entgegenzusetzen.Die NHG unter der Leitung von Lucia Froihofer und Michael Hell erzählt Geschichten mit Musik und tut das seit ihrer Gründung im Jahr 2010 sehr erfolgreich daheim und in der Welt. Zu Hause in Graz hat die NHG eine eigene Orchester-Konzertreihe etabliert und erweitert dabei beständig ihr Repertoire, das von der Renaissancemusik bis hin zur Uraufführung von zeitgenössischen Kompositionen reicht. Die NHG arbeitet dabei mit aktuellen szenischen und medialen Formen ebenso wie mit den großen Namen der Szene von Dorothee Oberlinger bis Emma Kirkby, von Hanna Schygulla bis Johannes Silberschneider.2013 debütierte die NHG in der Kölner Philharmonie, seither ist sie unterwegs von Litauen bis Albanien, zu hören auf Ö1, WDR, Deutschlandfunk, und zu sehen im ORF, auf 3sat und zugegen auf den europäischen Festivals für Alte Musik (Kölner Fest für Alte Musik, Musica Viva Osnabrück, Händel-Festspiele Halle, Musikfestspiele Potsdam Sanssouci, styriarte)