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La Traviata - Giuseppe Verdi

Wann:

Do 29. Sep 2016, 19:30–21:45
Mi 12. Okt 2016, 19:30–21:45
Do 27. Okt 2016, 19:30–21:45

Wo: Krypta, Peterskirche Wien, Petersplatz 1010 Wien, 01. Innere Stadt, Wien

Altersbeschränkung: Alle Altersklassen

Eingetragen von: konzertagentur

La Traviata
Giuseppe Verdi

Violetta Valéry Akiko Forster, Sopran
Alfredo Germont Sergio Tallo-Torres, Tenor
Giorgio Germont Marco Ascani, Bariton
Flora/Annina Miki Sasakawa, Sopran

Musikal. Leitung Anastassia Tsizova

Erleben Sie in den alten Gewölben tief unter der Peterskirche Giuseppe Verdis großes Werk La Traviata als intensiv packendes und berührendes Kammerspiel. Direkt und unter die Haut gehend zeigen sich die berühmten Arien und Szenen hier frisch und spannend inszeniert.
Das internationale Sängerensemble spielt szenisch auf einer Ebene direkt vor unseren Gästen. Mit nur wenigen Strichen (ohne Chor) erlebt man diese wunderbare Oper eingehend und direkt.
Wer denkt, jeden Aspekt dieser Oper schon zu kennen, darf sich von der Kraft der Musik in dieser Ausarbeitung überraschen lassen. Ganz wie zu Zeiten Verdis erklingt diese La Traviata mit Klavierbegleitung und Stimmen so, wie der Maestro sie selbst zum ersten Mal hörte – pur und ohne Schnörkel. Die eigentliche Schönheit zeigt sich klar und extrahiert.
Die KRYPTA mit ihren lediglich fünfzig Sitzplätzen bietet unserem Publikum dabei persönlichen und hautnahen Musikgenuss auf der ungewöhnlichsten Opernbühne der Stadt. Jeder Gast wird Teil der Vorstellung und genießt die faszinierende Nähe zu den Künstlern bei freier Platzwahl.
Die KRYPTA ist zu jeder Jahreszeit wohl temperiert.

Handlung

Die Kurtisane Violetta Valery veranstaltet in ihrem Salon in Paris ein Fest. Ihr junger Verehrer Alfredo Germont stimmt ein Trinklied an, um sie zu beeindrucken. Nach einem Hustenanfall Violettas nutzt Alfredo seine Chance, Violetta die Ernsthaftigkeit seines Begehrens zu erklären. Ihrer eigenen Gefühle ungewiss, gibt sie ihm eine Kamelienblüte als Pfand. Er darf wiederkehren, sobald sie verblüht ist.
Drei Monate später leben Violetta und Alfredo als übermütiges Liebespaar auf Violettas Kosten auf dem Land. Als Alfredo dies beschämt erkennt, bricht er nach Paris auf, um eigenes Geld aufzutreiben.
In diesem Zeitraum sucht Alfredos Vater Giorgio Germont Violetta auf, um sie aufzufordern, sich von seinem Sohn zu trennen. Ihre unschickliche Beziehung stünde dem Glück der Tochter im Weg, deren standesgemäße Verbindung nun gefährdet sei. Violetta willigt in dem Wissen sein, bereits dem sicheren Tod geweiht zu sein. Beeindruckt von ihrer Aufrichtigkeit und Hingabe verabschiedet Germont sich.
Alfredo findet nach seiner Rückkehr eine aufgewühlte Violetta Brief schreibend vor. Schnell bricht sie auf und ein Bote überreicht Alfredo ihren Abschiedsbrief. Verzweifelt liest er, sie habe sich zur Rückkehr in ihren alten Lebensstil entschieden und entsagt ihm.
Fürsorglich versucht Germont seinen Sohn zu trösten, doch vergeblich. Nach einem öffentlichen Eklat auf einem Fest, bei welchem Alfredo Violetta aus Eifersucht unsäglich beleidigt, zieht diese sich endgültig zurück.
Monate später verschlechtert sich Violettas Zustand dramatisch. Germont schreibt ihr, er habe Alfredo von ihrer Absprache berichtet. Dieser wolle nun bald zu ihr zurückeilen. Violetta weiß, dass sie keine gemeinsame Zukunft mehr haben und nimmt von ihrer Liebe und ihrem Leben Abschied.
Plötzlich stürzt Alfredo herein und das Aufflackern des Glücks scheint alle Hoffnung zurück zu bringen. Germont erscheint und bekräftigt ihre Liebe, jedoch zu spät. Violetta schenkt Alfredo ihr Abbild mit der Bitte, eine neue Braut und neues Glück zu finden. Dafür wolle sie im Himmel beten. Sie erhebt sich ein letztes Mal, um nun den Tod zu finden.